Nächste Etappe – Next Stage

Wilkommen zurück.
Nach drei anstregenden Wochen und einer verdienten Woche Urlaub habe ich mich endlich wieder zu einem Eintrag aufgerafft (ich gelobe feierlich Besserung).

Drei Wochen Stall- und Koppelarbeit liegen hinter mir.  Die Arbeit hat mir viel Zeit zum nachdenken gegeben und mich auf meinem Weg zur Selbstfindung ein großes Stück weiter gebracht. Auch war es schön zu sehen, wie die Pferde innerhalb kurzer Zeit immer mehr Vertrauen und Interesse an mir gezeigt haben (wenn es auch gelegentlich anstregend war dauernd ein Pferd – wortwörtlich – im Nacken zu haben).

Welcome back.
After three weeks of hard work and one week of well deserved vacation I finally got myself to write another entry (I promise to change that)

Three weeks of stable and paddock work. I had a lot of time to think about a lot and take a lot of steps to finding my way of living. It was really nice to see all the horses warm up to me during my stay (although it was difficult sometimes to have a big nose in my neck all the time).

Trotz allem bin ich froh, die Reise zu meiner nächsten Station – Rotorua – anzutreten. Zum Mittagessen nehme ich mir noch einen Steak&Mushroom Pie mit (muss mir für zuhause unbedingt ein Rezept suchen). Anschließend noch tanken und los geht es.
Ich bin ganz froh, noch einen Energy Drink gekauft zu haben. Trotz aller Vorwarnungen bin ich doch überrascht, wie anstregend lange Strecken hier sein können.
Es gibt keine echte Autobahn, auf meiner Strecke nur ein kleines Stück zweispuriger Motor Way und sonst nur Straßen, die in Deutschland eben so als Bundesstraße durchgehen. Dazu viele(!!!) Hügel und Berge, Serpentinen und Aussichten, durch die man sich tunlichst nicht von der Straße ablenken lassen sollte. Die Aussicht genieße ich in den Pausen dafür um so mehr.

But now I’m looking forward to taking my next step on my trip – Rotorua. I buy a Steak&Mushroom Pie (must get recipe for back home) for lunch and go on the road.
I’m glad I still have an energy drink left. Although I got enough warnings before I’m surprised by how exhausting it is to drive long distances.
There is no real highway, just a small part of the motorway (which is almost like the german Bundesstraße) and mostly country roads (which is barely like the german Bundesstraße). Also lots of steep hills, sharp corners and views that are more than capable of distracting me from the road. But at least I can enjoy the view on my breaks.

Meine Ankunft in Rotorua bemerke ich ein gutes Stück vor dem ersten Ortsschild. Die Stadt ist bekannt für seine vulkanische Aktivität und heiße Quellen. Dadurch liegt immer ein mehr oder weniger starker Schwefelgeruch in der Luft (und weckt nostalgische Erinnerungen an meine Studienfahrt nach Sorrent).
Mein Hostel hier (Rock Solid Backpackers) hat eine kleine Besonderheit: Neuseelands erste und höchste Kletterhalle. Mir genügt vorerst allerdings die Boulder-Wand.
Mein erster Eindruck von Rotorua ist leider sehr touristisch. Einige “Maori-Dörfer” von denen mir zum Teil abgeraten wird, da es wohl sehr “effizient” zugeht um möglichst viele Gäste in begrenzter Zeit zu bedienen. Auch Eintrittspreise z.B. für das örtliche Museum sind happig.
Auf den zweiten Blick entdecke ich aber viele Sehenswürdigkeiten und Kleinigkeiten, die mich schnell wieder entschädigen.
Seit zwei Tagen treffe ich unterwegs unzählige Menschen auf Pokemon-Jagd und freue mich, wie schnell dieses Spiel Menschen auf die Straße und zusammen bringt.
Eine Woche Urlaub noch, dann arbeite ich für vier Wochen hier im Hostel.

Ich werde in dieser Zeit auf jeden Fall wieder häufiger schreiben.
Danke fürs mitlesen.

I notice my arrival in Rotorua a while before I can see the first signs. The city i well known for its volcanic activities and hot springs. Because of this there’s always a (more or less) strong smell of sulphur in the air.
There is one special thing about my hostel (Rock Solid Backpackers): New Zealands first and highest indoor rock climbing facility. Although for now I’m perfectly fine with just bouldering.
Sadly my first impression of Rotorua is pretty touristic. A lot of souvenir shops, show Maori villages with high entrance fees and basically most things you can do or see cost a lot.

But after a few days I found a lot of details, places and events which compensate me more than enough for my first impression.
Also I meet a lot of people on the street playing PokemonGO. And it’s really great to see how everyone is going ouside and talking to foreigners because of a game.
One more week of vacation and then I will start working at this hostel for four weeks.

I’ll make sure to post more updates than I did before.
Thanks for reading

fabian